Geförderte Projekte
P4D 2025
Digitale Transformation von KOPUR d.o.o.
Öffentlicher Förderaufruf für Anreize zur digitalen Transformation von KMU (P4D 2025)
Für das Projekt „DIGITALE TRANSFORMATION VON KOPUR D.O.O.“ wurde im Rahmen des öffentlichen Förderaufrufs für Anreize zur digitalen Transformation von KMU (P4D 2025) eine Förderung bewilligt.
Das zentrale Ziel der Investition von KOPUR d.o.o. ist die Weiterentwicklung zu einem digitalen Vorreiter (grüner Bereich). Das Unternehmen befindet sich derzeit bereits auf einem fortgeschrittenen Digitalisierungsniveau.
Die digitale Transformation umfasst insbesondere:
- die Umstellung des EDI-Datenaustauschs auf den neuen VDA-Standard;
- die Erweiterung der CRM- und ERP-Systeme um automatisierte Kundenzufriedenheitsbefragungen sowie die Erfassung von Kundenfeedback und Empfehlungen (Voice of the Customer);
- die Erweiterung des BI-Systems um ein Dashboard zur Überwachung von Qualitätskennzahlen, darunter Ausschuss nach Produkt und Fehlerart sowie Ausschusskosten;
- die Einführung einer KI-gestützten Plattform für die vorbeugende Instandhaltung von Maschinen;
- die Modernisierung des Dokumentenmanagementsystems durch eine neue Lösung zur automatisierten Dokumentenverarbeitung und Texterkennung;
- die Erweiterung und Integration des MES-Systems zur Überwachung von Produktionskennzahlen und zur Optimierung von Prozessen in Echtzeit;
- Workshops, interne Schulungen und die stärkere Integration digitaler Werkzeuge in die tägliche Arbeit;
- die Aktualisierung nicht mehr unterstützter und sicherheitskritischer Systeme und Softwarelösungen, um einen sicheren und stabilen Betrieb zu gewährleisten; sowie
- die Einführung von SIEM-, IDS/IPS- und EDR/XDR-Lösungen zur Stärkung der Cybersicherheit.
Investitionszeitraum: 1. Oktober 2024 – 20. Februar 2026
Gesamtwert des Projekts: 304.896,89 EUR
Vertraglich bewilligter Förderbetrag: 100.000,00 EUR
Das Projekt wird von der Republik Slowenien und der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Weitere Informationen: Portal für europäische Fördermittel
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DeremCo
De- und Remanufacturing für Investitionen in die Kreislaufwirtschaft der Verbundwerkstoffindustrie
Projektakronym: DeremCo
Projektnummer: 101084037
Projektlaufzeit: Dezember 2022 – November 2025
Gesamtbudget: 12.603.930,83 EUR
Call-ID: I3-2021-INV1
Themenbereich: I3-2021-INV1-MANU
Förderstelle: Europäische Kommission (EK)
Über das Projekt
DeremCo ist eine europäische Initiative mit 30 Partnern aus mehreren europäischen Ländern, darunter Italien, Finnland, Österreich, Spanien, Slowenien, Belgien und Portugal. Das Projekt startete im Dezember 2022 und soll im November 2025 abgeschlossen werden.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer fortschrittlichen, sektorübergreifenden und nachfrageorientierten Kreislaufwirtschaftslösung, mit der Verbundwerkstoffe und Komponenten nach ihrer Nutzungsphase wirtschaftlich wiederverwendet und zu neuen Produkten mit hoher Wertschöpfung verarbeitet werden können.
Faserverstärkte Kunststoffe (FVK/FRP) sind wichtige Konstruktionswerkstoffe in zahlreichen Konsum- und Industrieprodukten. Ihre Verwertung nach dem Ende der Nutzungsdauer stellt jedoch weiterhin eine große Herausforderung dar – insbesondere beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft. DeremCo entwickelt innovative Lösungen, um diese Materialien in neuen, nachhaltigen Produkten mit hoher Wertschöpfung erneut einzusetzen.
Projektziele
DeremCo verfolgt das Ziel, möglichst viele Verbundwerkstoffe in den Stoffkreislauf zurückzuführen. Die Wiederverwendung von Materialien nach ihrer Nutzungsphase soll sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch tragfähig werden.
Die Lösung basiert auf einer engen Zusammenarbeit technischer und gesellschaftlicher Ökosysteme auf lokaler und interregionaler Ebene. Davon sollen Industrie, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen profitieren. Gleichzeitig unterstützt dieser Ansatz einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und trägt der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen, nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Produkten Rechnung.
Zirkuläre Pilotprozesse
Im Projekt werden zwei zirkuläre Pilotansätze für die Wiederverwendung von Verbundwerkstoffen umgesetzt:
- mechanisches Demanufacturing und hybride Wiederaufbereitung;
- thermochemisches Demanufacturing und textile Wiederaufbereitung.
Diese Verfahren ermöglichen die Entwicklung neuer Technologien für eine effiziente Trennung und Aufbereitung von Materialien. Dadurch sollen die Wiederverwendungsquoten erhöht und der ökologische Fußabdruck von Verbundwerkstoffprodukten reduziert werden.
Zirkuläre Wertschöpfungskette
Im DeremCo-Ansatz wird die zirkuläre Wertschöpfungskette als nachfrageorientiertes „Pull“-System organisiert. Der Bedarf an wiederzuverwendenden Materialien und Komponenten wird damit unmittelbar durch die Marktnachfrage sowie durch Qualitäts- und Leistungsanforderungen an die Endprodukte bestimmt.
Nächste Schritte
- die stärkere Einführung zirkulärer Lösungen in der Industrie innerhalb lokaler Ökosysteme;
- die Verringerung von Investitions- und Umsetzungsrisiken durch private Investitionen und Partnerschaften; sowie
- die Sensibilisierung der Verbraucher für verantwortungsbewusstes Handeln als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und zum langfristigen Erhalt natürlicher Ressourcen.
Das Projekt soll die industrielle Nutzung zirkulärer Technologien fördern, Abfallmengen reduzieren und ein nachhaltigeres Materialmanagement ermöglichen. Damit entstehen positive Effekte für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.
KOPUR-Projekt*
*Ausgewählt im Rahmen des ersten öffentlichen Förderaufrufs.
Beschreibung:
Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von Paneelen bzw. Strukturplatten aus ausgedienten Rotorblättern von Windkraftanlagen (End-of-Life, EOL) und weiteren Abfällen aus der Polyesterproduktion.
Ziele:
- Entwicklung eines nachhaltigen Verfahrens zur Herstellung hochwertiger Paneele bzw. Strukturplatten aus ausgedienten Rotorblättern von Windkraftanlagen und weiteren Polyesterabfällen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte;
- Einsatz fortschrittlicher Mahltechniken zur Aufbereitung der Abfälle zu feinem Granulat sowie Nutzung einer angepassten Formgebungstechnologie zur Herstellung vielseitiger und langlebiger Produkte;
- Integration recycelter Polyesterfasern zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und zur Erhöhung der Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten der Produkte in unterschiedlichen industriellen Anwendungen;
- Einführung einer robusten und umweltfreundlichen Produktlinie für unterschiedliche industrielle Anforderungen bei gleichzeitiger Unterstützung nachhaltiger Entwicklungsziele.
Haftungsausschluss:
Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 101084037 gefördert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen nicht notwendigerweise denen der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für den Innovationsrat und für KMU (EISMEA). Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können hierfür verantwortlich gemacht werden.
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BIZI NOO
Anschaffung technologischer Ausrüstung zur Herstellung von Produkten aus PES-Abfallmaterial
KOPUR war im öffentlichen Förderaufruf zur Kofinanzierung von Anfangsinvestitionen in strukturschwachen Grenzregionen – BIZI NOO und BIZI NOO DARLEHEN (Kurzbezeichnung des Förderaufrufs: BIZI NOO) mit folgendem Projekt erfolgreich:
„Anschaffung technologischer Ausrüstung zur Herstellung von Produkten aus PES-Abfallmaterial“, umgesetzt im Zeitraum vom 19. Juni 2023 bis 18. Oktober 2024.
Das Projekt umfasst Investitionen in moderne technologische Ausrüstung zur Steigerung der Produktionseffizienz. KOPUR d.o.o. investiert in eine robotisierte Thermoformzelle, ein fortschrittliches Steuerungs- und Regelsystem für die Dampfdosierung, ein Dampfrückgewinnungssystem sowie einen elektrischen Vierrad-Gabelstapler. Die Investition ist ein wichtiger Schritt bei der nachhaltigen Weiterentwicklung der Produktion und ermöglicht eine höhere Energie- und Materialeffizienz.
Durch die neue technologische Ausstattung reduziert das Unternehmen seinen Energie- und Materialverbrauch und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen.
Ein zentrales Ziel der Investition ist der Übergang vom manuellen Thermoformen zu einer robotisierten Produktion. Dadurch werden ein hoher Automatisierungsgrad und eine höhere Präzision ermöglicht, während gleichzeitig der Rohstoffbedarf und Produktionsfehler reduziert werden. Dies verbessert die Qualität der Endprodukte, senkt den Materialverbrauch und minimiert Ausschuss. Der zweite Teil der Investition konzentriert sich auf eine effizientere Wassernutzung bei der Abfallverarbeitung.
Dazu gehört die Investition in ein Dampfrückgewinnungssystem, mit dem Dampf wiederverwendet werden kann, der andernfalls in die Atmosphäre abgegeben würde. Ergänzend investiert das Unternehmen in ein fortschrittliches Steuerungs- und Regelsystem für die Dampfdosierung, das eine präzisere Kontrolle der Dampferzeugung und -nutzung ermöglicht und so die Wassereffizienz weiter verbessert.
Das Projekt wird mit 142.904,00 EUR im Rahmen des slowenischen Aufbau- und Resilienzplans, C3K2: Steigerung der Produktivität und Schaffung eines investitionsfreundlichen Geschäftsumfelds – Unterstützung von Investitionen zur Steigerung von Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Dekarbonisierung der Wirtschaft sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen – kofinanziert.
„Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU“
Die Investition ist Teil des slowenischen Aufbau- und Resilienzplans und wird über die Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) finanziert.
Slowenischer Aufbau- und Resilienzplan: Aufbau- und Resilienzplan.
Portal für europäische Fördermittel: evropskasredstva.si.
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MFE / JR SE OVE 2021
Errichtung neuer kleiner Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung
Zweck der Maßnahme:
Anschaffung und Installation einer Anlage zur Stromerzeugung aus Solarenergie mit einer Leistung von bis zu 10 MW; zusätzlich installierte Stromerzeugungskapazität [MW]: 0,52275.
Wesentliche Ziele der Maßnahme:
- Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien;
- Verringerung der CO2-Emissionen.
Begünstigter:
KOPUR d.o.o., Pameče 150A, 2380 Slovenj Gradec
Die Investition wird von der Republik Slowenien und der Europäischen Union aus Mitteln des Kohäsionsfonds kofinanziert. Die Maßnahme wird im Rahmen des Operationellen Programms zur Umsetzung der EU-Kohäsionspolitik 2014–2020, Prioritätsachse „Nachhaltige Nutzung und Erzeugung von Energie sowie intelligente Netze“, Investitionspriorität „Förderung der Erzeugung und Verteilung von Energie aus erneuerbaren Quellen“, spezifisches Ziel „Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energiequellen am Endenergieverbrauch“, umgesetzt.
Zwischengeschaltete Stelle:
Republik Slowenien, Ministerium für Umwelt, Klima und Energie, Langusova ulica 4, 1535 Ljubljana.
Mittel der EU-Kohäsionspolitik decken 20 % der förderfähigen Kosten der Maßnahme. Die zweckgebundenen Mittel der Kohäsionspolitik sind im Haushalt der Republik Slowenien unter der Haushaltsposition des Ministeriums PP 160327 PN4.2-Erneuerbare Energiequellen-14-20-KF-EU vorgesehen. Die verbleibenden Mittel zur Finanzierung der Maßnahme stellt der Begünstigte bereit.
Website zu EU-Fördermitteln: EU-Fördermittel
Operationelles Programm; Investitionspriorität: Förderung der Erzeugung und Verteilung von Energie aus erneuerbaren Quellen
Errichtung neuer kleiner Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung
Kennzeichnung: JR SE OVE 2021
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Projekt
3D-Akustikfüllungen aus Abfallmaterialien
KOPUR war im öffentlichen Förderaufruf zur Kofinanzierung von Anfangsinvestitionen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in strukturschwachen Grenzregionen in den Jahren 2021 und 2022 mit dem Projekt „3D-Akustikfüllungen aus Abfallmaterialien“ erfolgreich.
Ziel der Investition ist die Herstellung eines neuen, im eigenen Haus entwickelten Produkts. Das Unternehmen investiert in eine Produktionslinie für 3D-Akustikfüllungen. KOPUR hat ein eigenes Produkt aus Abfallmaterialien entwickelt, die zuvor deponiert oder verbrannt wurden und nun als neuer Werkstoff genutzt werden können. Für dieses neue Produkt hat das Unternehmen drei Patentanmeldungen eingereicht.
Ziele: Die Investition wirkt sich positiv auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze, technologische Entwicklungsprogramme und die Förderung unternehmerischer Entwicklung aus. Dies zeigt sich unter anderem in neun neuen Arbeitsplätzen sowie in den finanziellen Kennzahlen der Investition, darunter Wertschöpfung je Beschäftigten, Umsatzentwicklung, Gewinn, Produktivität und Umweltleistung.
Der Gesamtwert des Projekts beträgt 1.104.210,63 EUR. Die förderfähigen Kosten belaufen sich auf 905.090,68 EUR. Die erwartete Kofinanzierung beträgt 316.781,74 EUR. Der Eigenanteil von KOPUR wird auf 787.428,89 EUR geschätzt. Der Abschluss der Investition ist für 2022 vorgesehen.
„Die Investition wird von der Republik Slowenien und der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.“ Europäische Kohäsionspolitik in Slowenien: EU-Fördermittel
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